Mama loves you in Marseille

Juni 2016

Mama Shelter ist anders als andere Hotels. Die Zielgruppe sind ganz klar Junge und Junggebliebene. Design, Design, Design schreit mich nicht nur die Website an, sondern auch die Einrichtung. Das Restaurant ist unterschiedlich bestuhlt und versucht den Eindruck zu erwecken, dass Tische und Stühle zusammen gesucht sind, aber natürlich ist die Zusammenstellung kein Zufall. Über der Bar hängen Schwimmreifen, wahrscheinlich, damit niemand zu später Stunde absäuft. Das Personal gibt sich jugendlich-lässig und unaufdringlich freundlich. Vegetarische Alternativen sind sehr dünn gesät auf der Karte. Veggie ist trendy, Mama, wo bleibt da dein Angebot?

Auf dem Weg nach oben lerne ich bis zur sechsten Etage noch einiges über französischen Slang. In Form von Wörterbucheinträgen dekorieren sie den Fahrstuhl. Wetterbericht und Veranstaltungen hat Mama mit der Hand auf den Spiegel geschrieben.

Mein Zimmer direkt unterm Dach hat riesige schräge Dachfenster, die mir einen Blick über die Dächer der Nachbarschaft erlauben. Es ist nicht das größte Zimmer, aber pfiffig gestaltet, sogar mit einer kleinen Kochnische, in der Mikrowelle und Wasserkocher untergebracht sind. Frankreichs Stardesigner Philippe Starck hatte hier seine Hände im Spiel.

Der Bildschirm ist nicht nur ein Fernseher, sondern auch Internetanschluss, Speisekarte und Weckdienst. Selfies kann die Wunderkiste auch. Sie werden dann auf einem Monitor im Restaurant angezeigt. Ich habs nicht ausprobiert, aber ich hoffe, dass man dafür vorher seine Einwilligung geben muss. Spielernaturen finden auch Masken im Zimmer, so dass man sich wahlweise als Darth Vaider, Bugs Bunny, Tweety oder Batman fotografieren kann.

Mama Shelter liegt in St Julien, dem Viertel der Kreativen. Graffiti überall und ein Wochenmarkt, auf dem nur Bioprodukte aus der Region verkauft werden. Es erinnert mich ein bisschen an Kreuzberg vor der Gentrifizierung, die hier aber wohl auch langsam einsetzt. Damit ist das Hotel ein bisschen seiner Zeit voraus.

Alles in allem eine entspannte Atmosphäre mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Weitere Hotel-Muttis gibt es in Bordeaux, Los Angeles, Paris und Lyon. Die werde ich auch mal ausprobieren, wenn ich in der Gegend bin.

Mama Shelter ist anders als andere Hotels. Die Zielgruppe sind ganz klar Junge und Junggebliebene.  Design, Design, Design schreit mich nicht nur die Website an, sondern auch die Einrichtung. Das Restaurant ist unterschiedlich bestuhlt und versucht den Eindruck zu erwecken, dass Tische und Stühle zusammen gesucht sind, aber natürlich ist die Zusammenstellung kein Zufall. Über der Bar hängen Schwimmreifen,  wahrscheinlich, damit niemand zu später Stunde absäuft. Das Personal gibt sich jugendlich-lässig und unaufdringlich freundlich. Vegetarische Alternativen sind sehr dünn gesät auf der Karte. Veggie ist trendy, Mama, wo bleibt da dein Angebot?

Auf dem Weg nach oben lerne ich bis zur sechsten Etage noch einiges über französischen Slang. In Form von Wörterbucheinträgen dekorieren sie den Fahrstuhl. Wetterbericht und Veranstaltungen hat Mama mit der Hand auf den Spiegel geschrieben.

Mein Zimmer direkt unterm Dach hat riesige schräge Dachfenster, die mir einen Blick über die Dächer der Nachbarschaft erlauben. Es ist nicht das größte Zimmer, aber pfiffig gestaltet, sogar mit einer kleinen Kochnische, in der Mikrowelle und Wasserkocher untergebracht sind. Frankreichs Stardesigner Philippe Starck hatte hier seine Hände im Spiel.

Der Bildschirm ist nicht nur ein Fernseher, sondern auch Internetanschluss, Speisekarte und Weckdienst. Selfies kann die Wunderkiste auch.  Sie werden dann auf einem Monitor im Restaurant angezeigt. Ich habs nicht ausprobiert, aber ich hoffe, dass man dafür vorher seine Einwilligung geben muss. Spielernaturen finden auch Masken im Zimmer, so dass man sich wahlweise als Darth Vaider, Bugs Bunny, Tweety oder Batman fotografieren kann.

Mama Shelter liegt in St Julien, dem Viertel der Kreativen. Graffiti überall und ein Wochenmarkt, auf dem nur Bioprodukte aus der Region verkauft werden. Es erinnert mich ein bisschen an Kreuzberg vor der Gentrifizierung, die hier aber wohl auch langsam einsetzt. Damit ist das Hotel ein bisschen seiner Zeit voraus.

Alles in allem eine entspannte Atmosphäre mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Weitere Hotel-Muttis gibt es in  Bordeaux, Los Angeles, Paris und Lyon. Die werde ich auch mal ausprobieren, wenn ich in der Gegend bin.

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