Wo Feder und Leder eins werden

Mai 2016

  • ein Arbeitstag auf dem Stickrössl
  • Das sind also Ranzen
  • alles selbst gemacht
  • Und so sieht das Ganze dann am Mannsbild aus
  • Keine Haarspalterei - es sind gespaltene Pfauenfedern
  • So wird Leder gespalten
  • Die Geldkatze hinter dem Ranzen

Denke ich an Österreich, denke ich nicht nur an die Alpen, sondern auch an Trachten. Und eigentlich habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, was es mit den Verzierungen der Lederhosen auf sich hat. Jetzt habe ich gelernt, dass diese filigranen Muster in aufwendiger Handarbeit hergestellt werden. Das Material? Es sind gespaltene Federkiele, und zwar von Pfauenfedern, weil sie am stabilsten sind.

Drei fesche Burschen sitzen auf einem Stickrössl dicht am Fenster und ziehen die Federkiele nach einem vorgegebenen Muster durch das Leder. Das ist ein derart seltenes Handwerk, dass der Arbeitsplatz, also das Stickrössl und die Werkzeuge dazu selbst hergestellt werden. Jedes Muster ist ein Unikat und kann auch nach Kundenwunsch angefertigt werden. Monogramme sehe ich auf vielen Gürteln. Bestickt werden vor allem Taschen, Gürtel, Hosenträger und Ranzen. Moment mal, Ranzen? Für mich als Norddeutsche ist ein Ranzen das, worin die Grundschüler ihre Bücher verstauen. Als Bestandteil einer Tracht ist der Ranzen aber so etwas wie eine Bauchbinde aus Leder. Dahinter liegt die Geldkatze. Noch ein neues Wort aufgeschnappt.

Das Leder spalten die Federkielsticker selbst, damit es dünner und geschmeidiger wird. Es kommt zum ganz überwiegenden Teil aus der Region. Auch die Schließen sind selbst gemacht. Wie viel Arbeit steckt in einer solchen Tasche!  Sonnenklar, dass sie nicht zu einem Schnäppchenpreis zu haben ist. Aber ich bin mir sicher, dass man einen Ranzen, Gürtel oder eine Tasche in reiner Handarbeit auch an seine Kinder und Kindeskinder vererben kann.

Salzburger Federkielstickerei
St. Martin 103
5522 St. Martin am Tennengebirge
Österreich

Denke ich an Österreich, denke ich nicht nur an die Alpen, sondern auch an Trachten. Und eigentlich habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, was es mit den Verzierungen der Lederhosen auf sich hat. Jetzt habe ich gelernt, dass diese filigranen Muster in aufwendiger Handarbeit hergestellt werden. Das Material? Es sind gespaltene Federkiele, und zwar von Pfauenfedern, weil sie am stabilsten sind.

Drei fesche Burschen sitzen auf einem Stickrössl dicht am Fenster und ziehen die Federkiele nach einem vorgegebenen Muster durch das Leder. Das ist ein derart seltenes Handwerk, dass der Arbeitsplatz, also das Stickrössl und die Werkzeuge dazu selbst hergestellt werden. Jedes Muster ist ein Unikat und kann auch nach Kundenwunsch angefertigt werden. Monogramme sehe ich auf vielen Gürteln. Bestickt werden vor allem Taschen, Gürtel, Hosenträger und Ranzen. Moment mal, Ranzen? Für mich als Norddeutsche ist ein Ranzen das, worin die Grundschüler ihre Bücher verstauen. Als Bestandteil einer Tracht ist der Ranzen aber so etwas wie eine Bauchbinde aus Leder. Dahinter liegt die Geldkatze. Noch ein neues Wort aufgeschnappt.

Das Leder spalten die Federkielsticker selbst, damit es dünner und geschmeidiger wird. Es kommt zum ganz überwiegenden Teil aus der Region. Auch die Schließen sind selbst gemacht. Wie viel Arbeit steckt in einer solchen Tasche!  Sonnenklar, dass sie nicht zu einem Schnäppchenpreis zu haben ist. Aber ich bin mir sicher, dass man einen Ranzen, Gürtel oder eine Tasche in reiner Handarbeit auch an seine Kinder und Kindeskinder vererben kann.

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