Wenn die Welt nach Berlin kommt …

März 2016

… dann lasse ich es mir nicht entgehen, die Welt dort zu treffen, und zwar genau genommen unter dem Funkturm. Aussteller aus 185 Ländern haben sich in den Messehallen verteilt; das bedeutet, dass nur ganze neun Staaten nicht vertreten sind. Billigend in Kauf nehmend, dass ich nach zwei Messetagen auf der ITB einen Tag zur Regeneration der unteren Extremitäten brauche, ziehe ich mit den Massen durch die Gänge. Schon seit Wochen habe ich mich darauf gefreut, erste Eindrücke von Regionen zu sammeln, die ich noch nicht kenne. Natürlich könnte ich mir auch Informationen aus dem Internet zusammensuchen, aber es geht ja nicht nur um Fakten, sondern auch um Emotionen, die meine Entscheidung beeinflussen. Und Emotionen können nun mal Menschen am besten vermitteln. Meine diesjährigen Reisepläne sind noch ziemlich diffus, demnächst stehen noch zwei Ziele in Deutschland an und eins in Österreich, aber danach ist alles offen.

Die Afrika-Hallen will ich eigentlich recht zügig durchschreiten, aber in Äthiopien werde ich direkt angesprochen. Äthiopien? Da gibt es doch diesen Ort Lalibela mit den Felsenkirchen. Ich werde es mal im Auge behalten. Als ich an Südafrika vorbei schlendere, habe ich sofort wieder die Bilder meiner Reise 2013 im Kopf und ich merke, wie augenblicklich wieder das Afrika-Virus in mir hochkriecht. Neben all der Exotik, die Afrika zu bieten hat, stellen Mauritius und die Seychellen ihre Traumstände in den Vordergrund. Da komme ich auch noch hin … aber nicht in diesem Jahr.

Tourismus, der Krieg und die Angst

Der Krieg in Syrien mit seinen Verflechtungen im Nahen und Mittleren Osten hat auch den Tourismus erreicht. Beim Vorbeigehen an Destinationen wie Tunesien und Marokko denke ich, dass es diese Länder in diesem Jahr schwer haben werden, Besucher anzuziehen, ganz zu schweigen von der Türkei. Obwohl Kappadokien auf meiner Wunschliste steht, werde ich die Türkei in diesem Jahr nicht besuchen. Ist es Angst? Ich glaube, Angst spielt eine untergeordnete Rolle. Mir macht die politische Entwicklung dort Sorgen. Nun kann man einwenden, dass Menschenrechtsverletzungen und Einschränkungen der Pressefreiheit leider auch in vielen anderen Ländern an der Tagesordnung sind. Auch in Ländern, die ich schon besucht habe. Allerdings steht die Türkei damit gerade sehr im medialen Fokus und das beeinflusst auch mein Gefühl.

 

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Andere Regionen gehen ganz offensiv mit der Flüchtlingsproblematik um. Der Libanon wirbt mit „Libanon – wie es nicht im Fernsehen gezeigt wird“. Tourismus als Wirtschaftsfaktor für ein Land, das durch die syrischen Flüchtlinge ein Bevölkerungswachstum vom etwa einem Drittel zu verkraften hat?

 

Auf dem Stand von Jordanien hält der Botschafter eine Pressekonferenz ab. Er macht darauf aufmerksam, dass die Menschen nicht dem Irrtum verfallen sollen, Jordanien als Krisenregion zu betrachten. Es sei nach wie vor ein Land, in dem sich Reisende sicher fühlen könnten und dass die Regierung und das Königshaus alles daran setzten, dass es auch so bleibt.

Wohin es mich treibt

In der Halle der Vereinigten Arabischen Emirate und Oman liegt Eleganz und eine gewisse Coolness. Die Fluglinie Emirates zeigt einen Teil eines A380 und Abu Dhabi präsentiert ein Modell der Scheich-Zayid-Moschee mit dem größten Kronleuchter der Welt. Männer, die allesamt auch als Models Geld verdienen könnten, vervollkommnen in ihren weißen Gewändern das Bild, das ich von der arabischen Welt habe.

 

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„I need Spain“ – das war schon fast immer so und auch in diesem Jahr werde ich wieder nach Spanien reisen. Dieses Mal habe ich mir etwas Besonderes vorgenommen.

 

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Griechenland lockt mit kulinarischen Köstlichkeiten, aber auch mit unbekannten Regionen, die es noch zu entdecken gilt. Ich bin bereit … Demnächst mehr dazu.

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Auch mit Vertretern anderer europäischer Destinationen habe ich sehr interessante Gespräche geführt. Jetzt geht es an die Planung. Ich bin jetzt schon davon überzeugt, dass es ein sehr interessantes Reisejahr wird und freue mich auf das, was vor mir liegt.

 

 

… dann lasse ich es mir nicht entgehen, die Welt dort zu treffen, und zwar genau genommen unter dem Funkturm. Aussteller aus 185 Ländern haben sich in den Messehallen verteilt; das bedeutet, dass nur ganze neun Staaten nicht vertreten sind. Billigend in Kauf nehmend, dass ich nach zwei Messetagen auf der ITB einen Tag zur Regeneration der unteren Extremitäten brauche, ziehe ich mit den Massen durch die Gänge. Schon seit Wochen habe ich mich darauf gefreut, erste Eindrücke von Regionen zu sammeln, die ich noch nicht kenne. Natürlich könnte ich mir auch Informationen aus dem Internet zusammensuchen, aber es geht ja nicht nur um Fakten, sondern auch um Emotionen, die meine Entscheidung beeinflussen. Und Emotionen können nun mal Menschen am besten vermitteln. Meine diesjährigen Reisepläne sind noch ziemlich diffus, demnächst stehen noch zwei Ziele in Deutschland an und eins in Österreich, aber danach ist alles offen.

Die Afrika-Hallen will ich eigentlich recht zügig durchschreiten, aber in Äthiopien werde ich direkt angesprochen. Äthiopien? Da gibt es doch diesen Ort Lalibela mit den Felsenkirchen. Ich werde es mal im Auge behalten. Als ich an Südafrika vorbei schlendere, habe ich sofort wieder die Bilder meiner Reise 2013 im Kopf und ich merke, wie augenblicklich wieder das Afrika-Virus in mir hochkriecht. Neben all der Exotik, die Afrika zu bieten hat, stellen Mauritius und die Seychellen ihre Traumstände in den Vordergrund. Da komme ich auch noch hin … aber nicht in diesem Jahr.

Tourismus, der Krieg und die Angst

Der Krieg in Syrien mit seinen Verflechtungen im Nahen und Mittleren Osten hat auch den Tourismus erreicht. Beim Vorbeigehen an Destinationen wie Tunesien und Marokko denke ich, dass es diese Länder in diesem Jahr schwer haben werden, Besucher anzuziehen, ganz zu schweigen von der Türkei. Obwohl Kappadokien auf meiner Wunschliste steht, werde ich die Türkei in diesem Jahr nicht besuchen. Ist es Angst? Ich glaube, Angst spielt eine untergeordnete Rolle. Mir macht die politische Entwicklung dort Sorgen. Nun kann man einwenden, dass Menschenrechtsverletzungen und Einschränkungen der Pressefreiheit leider auch in vielen anderen Ländern an der Tagesordnung sind. Auch in Ländern, die ich schon besucht habe. Allerdings steht die Türkei damit gerade sehr im medialen Fokus und das beeinflusst auch mein Gefühl.

 

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Andere Regionen gehen ganz offensiv mit der Flüchtlingsproblematik um. Der Libanon wirbt mit „Libanon – wie es nicht im Fernsehen gezeigt wird“. Tourismus als Wirtschaftsfaktor für ein Land, das durch die syrischen Flüchtlinge ein Bevölkerungswachstum vom etwa einem Drittel zu verkraften hat?

 

Auf dem Stand von Jordanien hält der Botschafter eine Pressekonferenz ab. Er macht darauf aufmerksam, dass die Menschen nicht dem Irrtum verfallen sollen, Jordanien als Krisenregion zu betrachten. Es sei nach wie vor ein Land, in dem sich Reisende sicher fühlen könnten und dass die Regierung und das Königshaus alles daran setzten, dass es auch so bleibt.

Wohin es mich treibt

In der Halle der Vereinigten Arabischen Emirate und Oman liegt Eleganz und eine gewisse Coolness. Die Fluglinie Emirates zeigt einen Teil eines A380 und Abu Dhabi präsentiert ein Modell der Scheich-Zayid-Moschee mit dem größten Kronleuchter der Welt. Männer, die allesamt auch als Models Geld verdienen könnten, vervollkommnen in ihren weißen Gewändern das Bild, das ich von der arabischen Welt habe.

 

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„I need Spain“ – das war schon fast immer so und auch in diesem Jahr werde ich wieder nach Spanien reisen. Dieses Mal habe ich mir etwas Besonderes vorgenommen.

 

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Griechenland lockt mit kulinarischen Köstlichkeiten, aber auch mit unbekannten Regionen, die es noch zu entdecken gilt. Ich bin bereit … Demnächst mehr dazu.

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Auch mit Vertretern anderer europäischer Destinationen habe ich sehr interessante Gespräche geführt. Jetzt geht es an die Planung. Ich bin jetzt schon davon überzeugt, dass es ein sehr interessantes Reisejahr wird und freue mich auf das, was vor mir liegt.

 

 

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