Prima Klima

Juli 2015

Liebes Tagebuch, jetzt muss ich dir mal was anvertrauen. So gern ich unterwegs bin, heute ist alles anders. Es ist heiß, sehr heiß und bestimmte Medien freuen sich, dass sie ein Thema gefunden haben, das alle unmittelbar angeht. Gern lamentieren sie auch über die Hitze. Ich aber finde sie fantastisch. Endlich mehr als 25 Grad! Das ist mein Klima! Heute werden mal nicht um 19 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt, es ist noch Leben auf der Straße, auf den Terrassen und Balkonen. Gesprächsfetzen fliegen durch die Luft, Geschirr klappert. Südliche Lebensart mitten in meiner Stadt. Genau wie ich es sonst in Spanien, Italien und anderen Mittelmeerländern erlebe. Am Abend kühlt es sich nicht wesentlich ab. Dieser leichte warme Wind streichelt nicht nur die Haut, sondern auch meine Seele. An den anderen 364 Frühlings-, Herbst- und Wintertagen höre ich um diese Zeit höchstens ab und zu ein Auto vorbeirauschen. Aber heute ist Sommer. Ausnahmezustand. Warum sollte ich also die Zeit mit Schlafen verplempern? Wenn es unbedingt sein muss, könnte ich mein Lager auf dem Balkon aufschlagen und von dort aus verfolgen, wie der Mond seine Bahn zieht.

An Tagen wie diesen kommt mir das Reisefieber abhanden. Die Sehnsucht nach dem Neuen, nach der Ferne rückt in die Ferne. Mein Lieblingsplatz an der Weser, der altbekannte, ist genau richtig in diesem Moment. Ich stehe staunend neben mir und kann es kaum fassen. Wo ist das Fernweh hin? Nach zwei, drei Gedanken stelle ich fest: ah ja, es ist noch da. Aber weiter entfernt, etwas diffus und verschwommen. Kann ja auch nicht sein, dass mich ausschließlich das Klima steuert. Da muss noch mehr sein.

In den nächsten Tagen soll die Temperatur wieder auf 22 Grad fallen. Liebes Blog, du darfst auf weitere Einträge hoffen.

Liebes Tagebuch, jetzt muss ich dir mal was anvertrauen. So gern ich unterwegs bin, heute ist alles anders. Es ist heiß, sehr heiß und bestimmte Medien freuen sich, dass sie ein Thema gefunden haben, das alle unmittelbar angeht. Gern lamentieren sie auch über die Hitze. Ich aber finde sie fantastisch. Endlich mehr als 25 Grad! Das ist mein Klima! Heute werden mal nicht um 19 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt, es ist noch Leben auf der Straße, auf den Terrassen und Balkonen. Gesprächsfetzen fliegen durch die Luft, Geschirr klappert. Südliche Lebensart mitten in meiner Stadt. Genau wie ich es sonst in Spanien, Italien und anderen Mittelmeerländern erlebe. Am Abend kühlt es sich nicht wesentlich ab. Dieser leichte warme Wind streichelt nicht nur die Haut, sondern auch meine Seele. An den anderen 364 Frühlings-, Herbst- und Wintertagen höre ich um diese Zeit höchstens ab und zu ein Auto vorbeirauschen. Aber heute ist Sommer. Ausnahmezustand. Warum sollte ich also die Zeit mit Schlafen verplempern? Wenn es unbedingt sein muss, könnte ich mein Lager auf dem Balkon aufschlagen und von dort aus verfolgen, wie der Mond seine Bahn zieht.

An Tagen wie diesen kommt mir das Reisefieber abhanden. Die Sehnsucht nach dem Neuen, nach der Ferne rückt in die Ferne. Mein Lieblingsplatz an der Weser, der altbekannte, ist genau richtig in diesem Moment. Ich stehe staunend neben mir und kann es kaum fassen. Wo ist das Fernweh hin? Nach zwei, drei Gedanken stelle ich fest: ah ja, es ist noch da. Aber weiter entfernt, etwas diffus und verschwommen. Kann ja auch nicht sein, dass mich ausschließlich das Klima steuert. Da muss noch mehr sein.

In den nächsten Tagen soll die Temperatur wieder auf 22 Grad fallen. Liebes Blog, du darfst auf weitere Einträge hoffen.

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