Frühstück in Antwerpen – hip oder bio

April 2015

Coffeelabs
Lange Klarenstraat 19
Antwerpen

Le Pain Quotidien
Lange Kievitstraat 107
Antwerpen

Frühstück im Stadthotel ist bequem, aber manchmal ein bisschen langweilig. Schon am zweiten Tag weiß ich, was das Büffet hergibt und der verführerische Schokoladenbrunnen kommt mir dann schon selbstverständlich vor. Abwechslung muss her und zwar nicht nur auf dem Teller, sondern auch das Ambiente soll ein anderes sein.

Zufällig und ohne vorherige Recherche stolpern wir also ins Coffeelabs, weil meine Tochter mit Kennerblick sofort erfasst, dass dies eine coole Location sein muss. Also gut, probieren wir es aus. Ein bisschen dunkel hier und nicht viel los. Eine Grupper junger Frauen, vermutlich Studentinnen, hockt auf gepolsterten Europaletten zusammen und diskutiert, in der Mitte ein Notebook. Das Personal gleichen Alters ist gerade komplett mit der Zubereitung der Köstlichkeiten beschäftigt. Übrigens geschieht das alles vor den Augen der Gäste, das finde ich sehr sympatisch.

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Kuhmilch war gestern – für den Chai und sonstige Latte-Verwandten kann man zwischen Mandel-, Soja- oder Reismilch wählen. Mein vegetarisches Frühstück, bestehend aus verschiedenen Käsesorten und einer fantastischen Tomaten-Paprikapaste, kommt mit ganz frischem, selbst gebackenen Brot daher. Wenn ich will, kann ich noch mehr Brot bekommen. Natürlich will ich. Mein Verbena-Tee ist aus frischen Blättern gemacht. So langsam füllt sich das Lokal, Hipster stehen eben etwas später auf. Tschuldigung, blödes Vorurteil. Im Nachhinein wundert es mich, dass wir hier reingelassen wurden, denn das Apple-Notebook scheint hier so eine Art Eintrittskarte zu sein. Stundenlang könnte ich hier sitzen und Sozialstudien treiben, aber auch, weil es auch so leckere Brunch-Angebote gibt. Danke Nina, dass du mich hier reingeschleppt hast!

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Tag zwei. Auf der Suche nach einem ganz anderen Frühstückscafé stellt sich das Le Pain Quotidien („das tägliche Brot“) in den Weg. Mit zwei riesigen Glasfronten ist der Raum sehr hell und offen gestaltet. Bio, bio, bio schreit es mir entgegen. Es gibt zwei lange Tafeln, aber auch kleine Tische. Auf manchen liegt ein Kochbuch des Firmengründers. Aha, wir haben es also mit einer Restaurantkette zu tun. Macht aber nix.

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Die Karte bietet eine Riesenauswahl von Haferbrei über diverse Müslis und jeder Menge Backwaren bis Lachs. Eine Palette an Aufstrichen steht schon auf dem Tisch. Auch hier wird selbst gebacken und auch mit diesem Frühstück bin ich vollauf zufrieden. Und dieses Lokal hält eine neue Entdeckung bereit: es gibt noch Besseres als Nutella, und zwar das hier:

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Spekulatiusaufstrich, glücklicherweise nicht so süß, erinnert ein bisschen an Advent. Geiles Zeug. Das Tollste ist, dass man das hier gleich kaufen kann. Das nenne ich mal gelungenes Marketing. Ich verlasse das Lokal mit einem großen Glas Spekuloos und dem Gefühl, viel zu wenig davon mitgenommen zu haben. Zu Recht, denn wie sich zu Hause herausstellt, schmeckt der Spekulatiusbrei mit einem Löffel noch viel besser als auf dem Brötchen.

 

 

 

Frühstück im Stadthotel ist bequem, aber manchmal ein bisschen langweilig. Schon am zweiten Tag weiß ich, was das Büffet hergibt und der verführerische Schokoladenbrunnen kommt mir dann schon selbstverständlich vor. Abwechslung muss her und zwar nicht nur auf dem Teller, sondern auch das Ambiente soll ein anderes sein.

Zufällig und ohne vorherige Recherche stolpern wir also ins Coffeelabs, weil meine Tochter mit Kennerblick sofort erfasst, dass dies eine coole Location sein muss. Also gut, probieren wir es aus. Ein bisschen dunkel hier und nicht viel los. Eine Grupper junger Frauen, vermutlich Studentinnen, hockt auf gepolsterten Europaletten zusammen und diskutiert, in der Mitte ein Notebook. Das Personal gleichen Alters ist gerade komplett mit der Zubereitung der Köstlichkeiten beschäftigt. Übrigens geschieht das alles vor den Augen der Gäste, das finde ich sehr sympatisch.

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Kuhmilch war gestern – für den Chai und sonstige Latte-Verwandten kann man zwischen Mandel-, Soja- oder Reismilch wählen. Mein vegetarisches Frühstück, bestehend aus verschiedenen Käsesorten und einer fantastischen Tomaten-Paprikapaste, kommt mit ganz frischem, selbst gebackenen Brot daher. Wenn ich will, kann ich noch mehr Brot bekommen. Natürlich will ich. Mein Verbena-Tee ist aus frischen Blättern gemacht. So langsam füllt sich das Lokal, Hipster stehen eben etwas später auf. Tschuldigung, blödes Vorurteil. Im Nachhinein wundert es mich, dass wir hier reingelassen wurden, denn das Apple-Notebook scheint hier so eine Art Eintrittskarte zu sein. Stundenlang könnte ich hier sitzen und Sozialstudien treiben, aber auch, weil es auch so leckere Brunch-Angebote gibt. Danke Nina, dass du mich hier reingeschleppt hast!

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Tag zwei. Auf der Suche nach einem ganz anderen Frühstückscafé stellt sich das Le Pain Quotidien („das tägliche Brot“) in den Weg. Mit zwei riesigen Glasfronten ist der Raum sehr hell und offen gestaltet. Bio, bio, bio schreit es mir entgegen. Es gibt zwei lange Tafeln, aber auch kleine Tische. Auf manchen liegt ein Kochbuch des Firmengründers. Aha, wir haben es also mit einer Restaurantkette zu tun. Macht aber nix.

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Die Karte bietet eine Riesenauswahl von Haferbrei über diverse Müslis und jeder Menge Backwaren bis Lachs. Eine Palette an Aufstrichen steht schon auf dem Tisch. Auch hier wird selbst gebacken und auch mit diesem Frühstück bin ich vollauf zufrieden. Und dieses Lokal hält eine neue Entdeckung bereit: es gibt noch Besseres als Nutella, und zwar das hier:

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Spekulatiusaufstrich, glücklicherweise nicht so süß, erinnert ein bisschen an Advent. Geiles Zeug. Das Tollste ist, dass man das hier gleich kaufen kann. Das nenne ich mal gelungenes Marketing. Ich verlasse das Lokal mit einem großen Glas Spekuloos und dem Gefühl, viel zu wenig davon mitgenommen zu haben. Zu Recht, denn wie sich zu Hause herausstellt, schmeckt der Spekulatiusbrei mit einem Löffel noch viel besser als auf dem Brötchen.

 

 

 

1 Kommentar

  1. Kommentar von Nina

    Nina April 2015 at 22:33

    Frühstück ist das Beste am ganzen Tag! Nach dem Lesen des Artikels kann ich morgen früh kaum abwarten 🙂

Kommentar

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