Fassade und was dahinter in Düsseldorf

November 2013

Von der Altstadt bis zum Medienhafen sind es 15 Minuten zu Fuß. Verlaufen kann man sich nicht, wenn man immer schön auf der Rheinpromenade bleibt. Wir passieren das Varieté Apollo, das Landtagsgebäude – alles so schön rund hier – und den Rheinturm. Dann kommt das, was ein bisschen nach Hafen aussieht, eine kleine Marina.

Der einstmals richtige Hafen dahinter hat eine Metamorphose durchlaufen: aus dem einstigen Güterumschlagplatz ist ein schickes Quartier geworden. Hier lassen die kreativen Köpfe Düsseldorfs – allein im Medienhafen sind es immerhin circa 8600 – die Synapsen glühen. Die meisten beschäftigen sich mit Medien, Kommunikation und Mode. So viele Menschen (und nicht nur die) möchten auch mal etwas essen und deshalb ist in den über 70 Lokalen für jeden etwas dabei. Die Palette reicht von vegetarisch bis Rodizio für den mittäglichen Hunger oder nach der Schicht; coole Cocktailbars bieten eine Bühne für Afterwork-Partys.
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Die Kräne stehen noch da und ein paar Lagerhallen auch, aber nur, um einen Kontrast zur Moderne zu bilden.

Der Architekt, der keine rechten Winkel kennt, Frank Gehry, hat sich auch verewigt. Ein Ensemble aus drei Gebäuden stellt die Familie dar: die Mutter mit den Rundungen, der kantige Vater und in der Mitte das metallglänzende, quirlige Kind.

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Schräg gegenüber scheint gerade ein Raumschiff gelandet zu sein, dessen Passagiere sich an der Fassade ein paar Meter weiter zu schaffen machen.

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Mittendrin in diesem hippen Szenario der tanzenden Formen steht Hans Albers. Wie bestellt und nicht abgeholt. Hans Albers? Moment mal – dies ist doch der Düsseldorfer und nicht der Hamburger Hafen. Also, es kam so: 1984 eröffnete der Künstler Jörg Immendorff eine Kneipe in Hamburg St. Pauli und stellte die Skulptur von Hans Albers davor. Dann gab es Stress mit dem Hamburger Senat und Immendorff schaffte seine Skulptur kurzerhand in seine Heimatstadt Düsseldorf. Seitdem steht Hans Albers da. Hoffentlich fühlt er sich wohl, denn auf der Reeperbahn nachts um halb eins verkehrt ein so ganz und gar anderes Publikum …

Noch mehr Düsseldorf:
Adrenalinkick im K21

Von der Altstadt bis zum Medienhafen sind es 15 Minuten zu Fuß. Verlaufen kann man sich nicht, wenn man immer schön auf der Rheinpromenade bleibt. Wir passieren das Varieté Apollo, das Landtagsgebäude – alles so schön rund hier – und den Rheinturm. Dann kommt das, was ein bisschen nach Hafen aussieht, eine kleine Marina.

Der einstmals richtige Hafen dahinter hat eine Metamorphose durchlaufen: aus dem einstigen Güterumschlagplatz ist ein schickes Quartier geworden. Hier lassen die kreativen Köpfe Düsseldorfs – allein im Medienhafen sind es immerhin circa 8600 – die Synapsen glühen. Die meisten beschäftigen sich mit Medien, Kommunikation und Mode. So viele Menschen (und nicht nur die) möchten auch mal etwas essen und deshalb ist in den über 70 Lokalen für jeden etwas dabei. Die Palette reicht von vegetarisch bis Rodizio für den mittäglichen Hunger oder nach der Schicht; coole Cocktailbars bieten eine Bühne für Afterwork-Partys.
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Die Kräne stehen noch da und ein paar Lagerhallen auch, aber nur, um einen Kontrast zur Moderne zu bilden.

Der Architekt, der keine rechten Winkel kennt, Frank Gehry, hat sich auch verewigt. Ein Ensemble aus drei Gebäuden stellt die Familie dar: die Mutter mit den Rundungen, der kantige Vater und in der Mitte das metallglänzende, quirlige Kind.

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Schräg gegenüber scheint gerade ein Raumschiff gelandet zu sein, dessen Passagiere sich an der Fassade ein paar Meter weiter zu schaffen machen.

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Mittendrin in diesem hippen Szenario der tanzenden Formen steht Hans Albers. Wie bestellt und nicht abgeholt. Hans Albers? Moment mal – dies ist doch der Düsseldorfer und nicht der Hamburger Hafen. Also, es kam so: 1984 eröffnete der Künstler Jörg Immendorff eine Kneipe in Hamburg St. Pauli und stellte die Skulptur von Hans Albers davor. Dann gab es Stress mit dem Hamburger Senat und Immendorff schaffte seine Skulptur kurzerhand in seine Heimatstadt Düsseldorf. Seitdem steht Hans Albers da. Hoffentlich fühlt er sich wohl, denn auf der Reeperbahn nachts um halb eins verkehrt ein so ganz und gar anderes Publikum …

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